Was Herr K. erleben musste
Red.: Sie sind LKW-Fahrer. Vor kurzem mussten Sie Ihre Fahrt abbrechen und notfallmäßig in eine Klinik eingeliefert werden. Was ist passiert?
Herr K.: Schon abends war mir schwindlig, leicht schlecht, und ich hatte etwas Durchfall. Ich bin dennoch zur Arbeit gefahren. Auf der Fahrt im LKW lief mir dann aber plötzlich der Schweiß runter und ich bekam dauerhafte Magenschmerzen. Als ich an meiner ersten Station (ca. 100km entfernt) ankam, konnte ich nicht mehr. Die Sanitäter mussten kommen und mich ins Krankenhaus fahren. Dort wurde ich auf alles untersucht, geröntgt, Ultraschall, Computertomographie, Blutentnahme usw. Es konnten aber keine organischen Schäden festgestellt werden. Die Ärztin, die mich betreute, vermutete aufgrund meiner Symptome, ich habe eine Glutamat-Vergiftung. Tatsächlich war ich am Vorabend mit meiner Familie in einem thailändischen Restaurant essen gewesen, das offenbar viel Glutamat verwendet.
Red.: Und die Beschwerden waren so schlimm?
Herr K.: Aber ja. Ich hatte furchtbare Angst, wusste ja nicht, was los ist. Hab ich eine Magenverstimmung, eine Vergiftung? Und es wurde ja immer schlimmer, die Kurve ging nach oben, steil ansteigend. Irgendwann habe ich zu den Ärzten gesagt: "Wenn Ihr mir jetzt nichts gegen die Schmerzen gebt, weißich nicht, was ich noch tue."
Red.: Was ziehen Sie für Schlüsse aus diesen Erfahrungen?
Herr K.: Ich habe vor, die Ernährung völlig umzustellen. Lieber ein Messer ins Bein als nochmals so ein Schmerz. Da oben hat es irgendwie klick gemacht. Ich habe alle Lebensmittel bei uns in der Küche nach den Zutatgen durchgeschaut und mit Schrecken festgestellt, dass da Glutamat in vielen drin ist. Zu meiner Frau habe ich gesagt: "Wenn wir was Gutes wollen, kochen wir uns selbst Gemüse und würzen ohne Glutamat."
Red.: Herzlichen Dank für Ihre Auskunft.
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