Darum schmeckt Gemüse aus Friedfertigem Landbau so gut
W. Kneer, seit vielen Jahren im Friedfertigen Landbau tätig
Ein gesunder Boden ist die Basis für gesunde und schmackhafte Früchte.
Durch die Dreifelderwirtschaft im Friedfertigen Landbau (2 Jahre Anbau, 1 Jahr Brache) erhalten wir im Laufe der Jahre eine gute und gesunde Bodenqualität.
Im Brachejahr werden diese Felder zwei- bis dreimal abgemäht, diese sogenannte Gründüngung (allerlei Wildkräuter, Gräser u.v.m.) gleicht einer Fütterung des Bodenlebens mit grüner Masse. Auch Getreidekleie, Sonnenblumenschrot, Erbsenkleie, Mineralstoffe und Kompost erhalten unsere Felder, um den Boden und die Kleinstlebewesen zu stärken und zu stabilisieren.
Das gesamte Bodenleben, bestehend aus Klein- und Kleinstlebewesen, verarbeiten diese organische Masse zu nährstoffreichem Humus und sorgen so für einen fruchtbaren Boden. Die Erde kann somit ihrer Aufgabe als Ernährerin der Pflanzen gerecht werden. Die Pflanzen erhalten direkt von der Erde das an Nährstoffen, was sie zum Wachstum brauchen.
Dieser natürliche Kreislauf vom gesunden Boden zu gesunden Pflanzen und Früchten wird durch das Eingreifen des Menschen mit chemischen Spritzmitteln gegen Unkräuter, Pilze, Insekten u.a. gestört, ebenso durch den Einsatz von chemischen Düngern oder tierischen Düngern wie Mist und Gülle, die das Bodenleben töten und die Pflanzen zu einem unnatürlich schnellen Zellwachstum treiben.
Die natürliche Anbauweise ist das Geheimnis, warum unsere Gemüse so vollmundig und einmalig in Geschmack und Qualität sind.
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Siehe auch: www.gabriele-stiftung.de (hier klicken)
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