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Ähnlich wie im 17. Jahrhundert die damaligen Gelehrten einräumten, dass die Erde wider Erwarten nun doch keine Scheibe sei, sind auch die Wissenschaftler von heute zu der Erkenntnis gelangt, dass der Mensch kein Fleisch braucht, um gesund zu leben. Sogar die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) räumte - 10 Jahre nach den entsprechenden Instituten in den USA - ein, dass eine vegetarische, vollwertige Ernährung auch bei Kindern nicht zu Mangelerscheinungen führt - im Gegenteil. Die meisten Vegetarier leben gesünder als Fleischesser, deshalb haben wir für Sie die gängigsten Ernährungslügen aufgedeckt.

Falsch:
Wer kein Fleisch isst, leidet an Eiweißmangel!

Richtig:
Das für den Zellaufbau so wichtige Eiweiß ist in Gemüse und Getreide ausreichend vorhanden, besonders in Mais, Bohnen, Erbsen, Linsen, Nüssen. Bei abwechslungsreicher, fleischloser Kost erhält der Körper alle wichtigen Aminosäuren, aus denen die Eiweiße aufgebaut sind.
Die Deutschen müssen keine Angst vor Eiweißunterversorgung haben, sie essen mehr als doppelt soviel Eiweiß, wie der Körper benötigt. Mit diesem Überschuss geht einher, dass sich tierisches Eiweiß in den Blutgefäßen und im Gewebe anlagert und den Übergang von Vitalstoffen in die Organe, Muskeln und Knochen verhindern kann.
Der übermäßige Verzehr von tierischen Eiweißen führt zu Krankheiten.
»Ich bin Vegetarier und Antialkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.«
Thomas Edison, Erfinder

Falsch:
Wer kein Fleisch isst, leidet an Eisenmangel!

Richtig:
Das Spurenelement Eisen findet sich nicht nur in Fleisch, sondern in unzähligen pflanzlichen Nahrungsmitteln.
Besonders eisenreich sind Weißkohl, Vollkorngetreide, Sonnenblumenkerne, Rote Bete, Hirse, Linsen, Erbsen, Weizenkeime, Portulak, Sesam und Topinambur. Zudem: Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme aus der Nahrung - z.B. in Form eines Glases Fruchtsaft zum Essen oder ein mit Zitronensaft oder Petersilie versehener Salat.
Schwarzer Tee und Kaffee hingegen verringern die Eisenaufnahme um 40 bis 50 %.

Falsch:
Wer kein Fleisch isst, leidet an Vitamin B12-Mangel!

Richtig:
Das Vitamin B12-Thema wird von der Fleischesserfront extrem hochgespielt. Tatsache ist, dass Vegetarier mit den essentiellen Nährstoffen und Vitaminen, wie z.B. Vitamin B1, Folsäure, Vitamin E, Magnesium, Kalium oder Mangan im Schnitt weit besser versorgt sind als die übrige Bevölkerung. Die Zufuhr von Vitamin B12, das als »kritisches Vegetarier-Vitamin« gehandelt wird, ist bei einer lacto-vegetabilen Kost (fleischlose Kost mit Milchprodukten) überhaupt kein Problem. Lediglich Veganer sollten ab und zu bewusst etwas für ihren Vitamin B12- Haushalt tun: mit milchsauer vergorenem Gemüse, Sauerkraut, Weizenbier und zusätzlich mit Nahrungsergänzungsmitteln.

»Ich bin seit 12 Jahren Vegetarier. Und ich war noch nie ernsthaft krank. Vegetarische Ernährung stärkt das Immunsystem. Ich glaube, dass Fleisch krank macht.«
Bryan Adams, Musiker

Falsch:
Vegetarier leiden an Calcium-Mangel

Richtig:
Für den Aufbau der menschlichen Knochensubstanz ist Calcium ein wichtiger Bestandteil. Calcium findet sich in Sesam, Nüssen, in Grünkohl, Petersilie, Spinat, Sojabohnen, Wirsing, Pastinaken, Lauch und vielen anderen Gemüse- und Getreidesorten.
Wichtig: Phytinsäure ist eine Speicherform für Phosphor im Getreidekorn und geht mit Calcium eine Verbindung ein. In dieser Verbindung kann Calcium z.B. in Brot vom Körper nicht aufgenommen werden. Nur die traditionelle 24-stündige Sauerteigführung, wie sie seit Jahrhunderten praktiziert wurde und heute wieder in der Lebe Gesund-Steinmüllerei praktiziert wird, spaltet diese Verbindung auf. Bei der in heutigen Bäckereien üblichen Sauerteigführung mit sogenannten Schnellstartern und Gärzeitverkürzern findet diese Aufspaltung nicht statt - d.h., man kann noch so viel Calcium zu sich nehmen, für den Körper ist es wertlos. Bei unserem Natursauerteig-Brot hingegen, das wie früher im 24-stündigen Sauerteigverfahren hergestellt wird, kann das enthaltene Calcium optimal aufgenommen werden.

Falsch:
Fleischessen gehört zum Leben!

Richtig:
Fleischessen zerstört die Lebensgrundlage!

»Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.«
Albert Einstein

Ein Sprichwort lautet: "Gesundheit ist das wertvollste Gut!". Genießen Sie unsere guten Lebensmittel aus Friedfertigem Landbau. Sie leisten damit einen Beitrag für die Gesunderhaltung Ihres Körpers und gewinnen dadurch ein Stück Lebensqualität - weil Sie es sich wert sind!

Äußere und innere Qualität

Die Lebensformel des Jesus von Nazareth lautet sinngemäß: "Behandle andere so, wie du möchtest, dass sie dich behandeln".

Dieser Leitsatz gilt beim friedfertigen Landbau über den Umgang mit Menschen hinaus auch für die Gesinnung gegenüber Natur (z. B. den Mikroorganismen im Boden) und Tieren (z. B. keine Nutztierhaltung). Darin drückt sich die Achtung vor dem Leben aus, die sich wiederum auf die Qualität, den Geschmack und die Wirkung in unserem Körper positiv auswirkt.

Hauptsache billig
"Das ist ja alles schön und gut und recht", mag der eine oder andere von Ihnen schon gedacht haben, "aber leider sind die Lebensmittel aus Friedfertigem Landbau etwas teuer!"

Sind sie wirklich teuer oder sind die konventionell erzeugten Lebensmittel aus der Agrarindustrie zu billig? Die Preise für die "Billigen" enthalten nämlich nicht die gesundheitlichen, ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgekosten, die durch ihren Anbau und ihre Herstellung entstehen. Von Nachhaltigkeit und Generationenverantwortlichkeit mal ganz abgesehen.

Welche Auswirkungen das "Hauptsache billig!" mit sich bringt, sehen wir aktuell an unseren Lebensmittelskandalen, an den steigenden Krankheitskosten und der zunehmenden Zerstörung der Natur, unserer Lebensgrundlage. Unser Konsumverhalten "Hauptsache billig!" lieferte den idealen Nährboden für die allseits bekannten Folgen.

Lebensmittel mit positiven Folgen aber ohne Folgekosten
Wie wäre es mit Lebens(-mittel)-Qualität aus Friedfertigem Landbau ohne Nutztierhaltung, ohne Mist und Gülle, ohne tierische Zusätze, ohne Umweltzerstörung, ...., weil Sie es sich wert sind!

In den Preisen für unsere Lebensmittel sind die Folgekosten, nämlich die positiven Folgen für unsere Umwelt, bereits enthalten: Intaktes Bodenleben, sauberes Grundwasser ohne Nitrat oder Pestizide, Artenvielfalt, Beitrag zur Senkung der treibhauswirksamen Gase (keine Nutztierhaltung = kein Methan und Distickoxide), vitalstoffreiches Obst und Gemüse, Lebensraum für Tiere, gesunde Lebensgrundlage für kommende Generationen, ...

Der Anbau und die Herstellung unserer Lebensmittel wird sich also auch nicht indirekt über Krankenkassenbeiträge, Steuern der Allgemeinheit, Agrarsubventionen für Bauern oder durch eine Umwelt-Schuldenlast für die kommenden Generationen auswirken.

Entscheiden Sie selbst: Billig oder Qualität - je nachdem, was man sich wert ist!

Zitat:
Es gibt nichts,
was man nicht ein bißchen billiger
und ein bißchen schlechter
herstellen könnte.

John Ruskin (1819 - 1900), englischer Kunstkritiker, Sozialökonom und Sozialreformer

siehe auch: www.gabriele-stiftung.de

Mehr über den Friedfertigen Landbau

Siehe auch unsere neuen Infoseiten:

www.fisch-nein.de (hier klicken)

www.laktose-nein.de (hier klicken)

www.glutamat-nein.de (hier klicken)