In einem Milliarden Jahre dauernden Prozess hat unsere Erde einen großen Reichtum an Mineralien geschenkt bekommen. Ohne diese Mineralien könnten wir nicht leben, ja keine der grundlegeneden Lebensaktivitäten kann ohne Mineralstoffe ausgeführt werden. Es könnten keine neuen Zellen gebildet werden, wir könnten unsere Nahrung nicht verdauen, der Informationsaustausch wäre blockiert usw. Ja, der Mangel nur an einem dieser wichtigen Elemente kann zu einer unendlichen Palette an Beschwerden und Erkrankungen führen. Das Fehlen nur eines einzigen Spurenelementes kann zu Mangelerscheinungen bis hin zum Tode führen.
Schon der bekannte Chemiker und zweifache Nobelpreisträger Linus Paulus hat erkannt: "Jedes Unwohlsein, jede Krankheit, jedes Leiden kann auf einen Mangel an Mineralstoffen zurückgeführt werden."*
In der Tiermedizin erreicht man erstaunliche Erfolge nur mit einfachen Mineralzusätzen. Und schon Alexander der Große wusste, wenn die Kost seiner Armee einen großen Anteil an ägyptischem Weizen enthielt, zeigten seine Soldaten eine größere Ausdauer, waren belastbarer, konzentrierter und geschickter im Kampf. Der Grund: Das ägyptische Getreide war infolge der durch die dauernden Überschwemmungen des Nils hochwertigen Böden extrem reich an Mineralien.
Ja, die eigentliche Basis aller bisherigen Hochkulturen war die Fruchtbarkeit ihrer Böden: „Eine Kultur war so groß wie der Gehalt ihrer Böden.“ Gesundheit, Vitalität, Intelligenz, Kreativität, Langlebigkeit usw. hängt davon ab.
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*zitiert nach: Shalila Sharamon und Bodo J. Baginski: "Heilung aus der Ur-Natur" . 2. Aufl. 2004, S. 134
Triste Realität im konventionellen Anbau
Wie sieht es heute mit dem Gehalt der Böden unserer Erde aus?
Nitrat wurde während des Zweiten Weltkrieges zur Herstellung von Sprengstoff gebraucht und darum massenweise hergestellt. Was machte man mit dem vielen Nitrat nach dem Krieg? Es wurde auf die Felder geschüttet und die Pflanzen explodierten. Die künstliche Düngung erlebte einen Riesenboom. Phosphor und Kalium vervollständigten die Zauberformel. Getreide, Obst und Gemüse wuchsen wie verrückt. Und selbst schlechte, verbrauchte Böden konnten wieder für die Produktion verwendet werden.
Was aber in der Euphorie übersehen wurde: Der Kunstdünger steigert nur den Gehalt an Wasser und führt zur Einlagerung biologisch inaktiver Substanzen, während aber Vitamine und Mineralien verdrängt werden.
Darum haben solche Pflanzen wenig Widerstandskraft und Stärke und sind ein gefundenes Fressen für Insekten und ein Tummelplatz für Bakterien, Viren und Pilze. Die chemische Industrie hilft da gerne den hilflosen Bauern mit lukrativen Pestiziden. Diese töten dann zwar die Angreifer, machen aber zugleich die Pflanzen noch schwächer und vernichten auch die Mikroorganismen im Boden.
Die Kleinstlebewesen im Boden helfen u.a., grobkörnige Mineralienanteile aufzubrechen. Ohne diese Vorarbeit können die Pflanzen diese wichtigen Nährstoffe nicht aufnehmen und werden entsprechend noch ärmer, während auch der Boden unfruchtbarer wird.
Bald wächst nichts mehr ohne Kunstdünger und nichts mehr hat Bestand ohne Pestizide.
Der Mineraliengehalt der Pflanzen nimmt ab, und an so wichtigen Spurenelementen wie Zink, Selen, Vanadium, Chrom, Germanium usw. fehlt es ihnen bald ganz. Die Pflanzen werden noch schwächer und noch anfälliger. Einige Obstsorten müssen von der Blüte bis zur Ernte zigmal gespritzt werden. Noch stärkere Pestizide werden eingesetzt…..
Vom Auge getäuscht, bemerkt der Verbraucher sehr lange (viele bis heute) nicht, wie die dargebotenen „schönen“ Früchte und Gemüse verarmen** (dafür mehr Toxine enthalten).
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**Vergleiche:
● Anne-Marie Mayer: Historical Changes in the Mineral Content of Fruits and Vegetarbles" British Food Journal 99/6, 1997
● Heinz Sünder: "Unsere Ernährung deckt nicht den Vitaminbedarf". Welt am Sonntag Nr.34/97 S. 26
● UNO Earth Summit Report, Rio, Brasilien 1992 (Mineralverlust der Erde während der letzten 100 Jahre)
● Shalila Sharamon und Bodo J. Baginski: Heilung aus der Ur-Natur, 2. Aufl. 2004; darin: z.B. " Die T.J. Clark-Company, Utah, USA, hat einmal eine perfekte Zusammenstellung an Lebensmitteln, die uns nach offiziellen Angaben mit sämtlichen notwendigen Vitalstoffen versorgen sollen, in einen Mixer gesteckt und den Brei dann zur Analyse in ein unabhängiges Labor gebracht. Das Resultat: Von 33 untersuchten Mineralstoffen fehlten 18 ganz, darunter so wichtige Elemente wie Selen, Vanadium, Bor, Lithium usw.
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Füchte aus Friedfertigem Landbau
Wer oben beschriebene Zusammenhänge kennt, versteht, wie wertvoll für unsere Gesundheit (und auch für die Erde) die hochwertigen Früchte aus Friedfertigem Landbau sind (Gemüse, Obst, Kräuter, Getreide....):
Im Friedfertigen Landbau werden die Böden weder durch Kunstdünger, noch durch Pestizide, aber auch nicht durch Mist und Gülle kaputt = tot gemacht. Gedüngt wird mit reinen Naturstoffen und Mineralien. Der Boden ist ein großer, lebendiger Organismus, bevölkert von unzähligen Kleinstlebewesen. Wie der Mensch nach getaner Arbeit eine Ruhepause braucht, sollte sich ja auch das Erdreich nach einer aktiven Ertragsphase erholen dürfen. Deshalb werden im Friedfertigen Landbau die Felder in der uralten Anbaumethode der Drei-Felder-Wirtschaft bewirtschaftet: Die Böden werden nur zwei Jahre hintereinander landwirtschaftlich genutzt, im dritten Jahr bleiben sie brach, um neue Kraft schöpfen zu dürfen. In der Brachezeit wachsen Gräser und Kräuter wie z.B. Klee und Kamille zur natürlichen Regenerierung des Bodens, und Milliarden von Kleinstlebewesen sind aktiv. Sie „verdauen“ Holz, Blätter und Stroh zu einem nährstoffreichen Humus. So können die Böden wieder starke, gesunde und widerstandsfähige Pflanzen hervorbringen, die uns Menschen, wie von der Natur vorgesehen, Früchte schenken, die den lebensnotwendigen Bedarf unseres Körpers an Vitalstoffen decken und somit die Grundlage sind, wie die Geschichte immer wieder gezeigt hat, für die Gesundheit, Intelligenz, Kreativität und das Glück von uns Menschen und auch der Tiere.
Mehr über den Friedfertigen Landbau
Siehe auch:
Tabelle Mineraliendichte
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