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"Disco Lies" - Ein Plädoyer für Vegetarismus

Der bekannte New Yorker Sänger und Techno-Musiker Moby setzt mit seinem neusten Video-Clip "Diso Lies" ein deutliches Zeichen gegen die Fleischindustrie:
Ein Küken erlebt im Schlachthof den Mord an seinen Artgenossen mit. Voller Entsetzen kann es fliehen. Als ausgewachsenes Riesenhuhn beginnt es die Jagd auf den Chef einer Hühner-Fast-Food-Kette. Den Fast-Food-Giganten ereilt schließlich zum Schluss das gleiche Schicksal, das er Milliarden Hühnern zugefügt hat.

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Wie giftig ist konventionelles Essen wirklich?

Die Zeitschrift "Welt der Wunder" veröffentlicht in der Mai-Ausgabe 2008 erschreckende Zahlen.
Mit jedem Bissen verschlinge man gefährliche Giftstoffe, ist die Quintesenz.
40000 Tonnen Pflanzenschutzmittel werden jährlich in Deutschland versprüht. 168 Pestizide, die in der EU legal verwendet werden, sind sicher krebserregend, giftig und/oder verändern das menschliche Erbgut. Wieviele Pestizide weltweit eingesetzt werden, ist unbekannt. 3 Mikrogramm der Abbaustoffe von Pyrethroide lassen sich in jedem Menschen nachweisen. Das Breitband-Insektizid wird weltweit eingesetzt. 5 Prozent aller in Deutschland eingesetzten Pflanzenschutzmittel töten auch Bienen. 150 Millionen Hektar Ackerland sind weltweit mit gentechnisch verändertem Bt-Mais bepflanzt. Der Mais produziert ein hochwirksames Insektizid, das auch Nutzinsekten schadet und dessen Wirkung auf Mensch und Säugetiere nicht eindeutig erforscht ist.
Nach zitierten Schätzungen in Welt der Wunder sterben jährlich etwa 500000 Menschen an Vergiftungen durch so genannte "Pflanzenschutzmittel"........
Die Gifte sind im Fleisch, Fisch und im konventionellen Obst, Gemüse, Getreide....
Mehr in: "Welt der Wunder" 5/08, Seite 46ff.

Lesen Sie als Vergleich: Friedfertiger Landbau - Landwirtschaft der Zukunft

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Ackerland für Sprit

Der Anteil des Pflanzensprits an Benzin und Diesel soll bis 2010 von 5 auf 10 Prozent steigen, kündigten Gabriel und Seehofer an. Bis 2020 ist ein weiterer Anstieg auf 20 Prozent geplant.
Dafür würde nach Foodwatch in Deutschland die Hälfte des verfügbaren Ackerlandes gebraucht und stünde für die Nahrungsmittelproduktion nicht mehr zur Verfügung.
Quelle: www.taz.de; www.foodwatch.de

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Monsantos muss Schadenersatz zahlen

Monsanto wird von einem kanadischen Gericht verpflichtet, einem Bauern Schadenersatz zu zahlen. Der Bauer fand mehrmals Monsanto Rapspflanzen auf seinem Feld. Die Kosten für die Entfernung dieser Pflanzen stellte er Monsanto in Rechnung. Wenn künftig Monsanto für die Schäden, die ihre Gentechprodukte erzeugen, Verantwortung übernehmen muss, kann dies das Unternehmen wirtschaftlich gefährden!

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Der Gefräßig-Macher

Die beiden Glutamat-Forscher: der Kinderarzt Prof. Michael Hermanussen und die Ökotrophologin Ulrike Gonder haben ihr Wissen in einem Buch mit dem kritischen Titel: "Der Gefräßig-Macher" zusammengefasst:
Micheal Hermanussen und Ulrike Gonder:
"Der Gefräßig-Macher. Wie uns Glutamat zu Kopfe steigt und warum wir immer dicker werden".
Stuttgart 2008.
ISBN: 978-3-7776-1570-7


Mehr (hier klicken)

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Hefeextrakt ist doch ein Geschmacksverstärker

Eine große Firma wirbt für ihre Suppen mit dem Hinweis "Natur pur" und "ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker".

Foodwatch klärt auf: "Zugesetzt ist jedoch Hefeextrakt mit den geschmacksverstärkenden Substanzen Glutamat, Inosinat und Guanylat." Dies belegt die Analyse eines unabhängigen Labors im Auftrag von Foodwatch.
(siehe: www.foodwatch.de

Wer auf der Etikette schreibt, er verwende keinen Geschmacksverstärker, aber Hefeextrakt oder Würze zufügt, betreibt einen legalen Etikettenschwindel. Denn laut Gesetz gelten nur rein isolierte Stoffe als Geschmacksverstärker. Hefeextrakt und Würze aber sind Stoffmischungen und werden als "natürliche Zutat" definiert. Darum müssen Hefeextrakt und Würze vom Gesetzgeber aus nicht als Zusatzstoff "Geschmacksverstärker" deklariert werden. Sie gelten als Zutat, nicht als Zusatzstoff.

Mit natürlicher Hefe hat Hefeextrakt aber nicht mehr viel zu tun, weil er nur ein Extrakt aus der Hefe ist und in einem hochgradig technisierten Verfahren hergestellt wird.

Mehr über Glutamat und Hefeextrakt: siehe www.Glutamat-nein.de (hier klicken)

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Cola-Fabrik in Indien verursacht Wassermangel

Coca Cola hat in Plachimada (Indien) eine Fabrik, die das Wasser, ohne zu bezahlen, direkt aus dem Boden holt: täglich 1,5 Millionen Liter. Für die Herstellung von 1 Liter Cola werden 9 Liter Wasser gebraucht. Durch diese Fabrik ist nun der Grundwassersppiegel in der Region fast um das Vierfache gesunken. Darum trocknen die Brunnen in den Dörfern aus und die Frauen müssen kilometerweit laufen, um Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen zu beschaffen. Die Senkung des Grundwasserspiegels hat auch Auswirkungen auf die Lebensgrundlage der Bevölkerung, auf die Landwirtschaft: die Reisfelder trocknen aus.
Quelle: www.coca-killer.de

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Forscherteam bestätigt "Super Size Me"

Eine Forscherteam in Schweden hat das Szenario des Dokumentarfilms „Super Size Me“ von Morgan Spurlock unter wissenschaftlichen Bedingungen nachgespielt: einen Monat nur Fast Food in Kombination mit Bewegungsarmut. Die Untersuchung bestätigt die fatalen Auswirkungen: Die Kombination aus Fast Food und wenig Bewegung kann die Leber schon innerhalb von vier Wochen erheblich schädigen. Von den 18 gesunden Probanden wiesen elf bereits nach Ablauf eines Monats stark erhöhte Werte des Enzyms Alanin-Aminotransferase (ALT) auf. Das Enzym zeigt Schäden der Leber an und ist in dieser Menge normalerweise nur bei Menschen zu beobachten, die regelmäßig viel Alkohol trinken. Auch hatten die Versuchspersonen nach vier Wochen durchschnittlich 6,5 Kilo zugenommen.
Quelle: www.focus.de, 14. Februar 2008

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Künstliche Süßstoffe machen offenbar dick!

Substanzen wie Saccharin sind um ein Vielfaches süßer als Zucker, enthalten jedoch keine Kalorien. Dennoch machen sie offenbar dick. Die Forscher Susan Swithers und Terry Davidson fütterten im Rahmen einer Studie Ratten mit Joghurt, der einmal mit normalem Zucker und einmal mit kalorienlosem Saccharin gesüßt war. Ratten, die Süßstoff gefressen hatten, nahmen in der Folgezeit mehr Gewicht zu als ihre Artgenossen. Sie fraßen zudem größere Mengen kalorienreiches Futter.
Seit der Einführung von Diät-Erfrischungsgetränken soll die Zahl der Fettleibigen in den USA deutlich gestiegen sein. Andere Forschergruppen hatten bereits berichtet, dass der vermehrte Genuss von künstlichen Süßstoffen dazu führt, dass der Körper verstärkt Fett in die Bauchhöhle einlagert, der Blutdruck steigt und die sogenannte Insulinresistenz auftritt, die zu Diabetes führen kann.

Susan Swithers und Terry Davidson raten deshalb, lieber zum „Original“ zu greifen, statt die künstlich gesüßte Alternative zu essen.

Quelle: www.focus.de (11. Februar)

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Spritzmittel in Nahrungsmitteln unterschätzt

Zwar werden die Nahrungsmittel in Deutschland auf ihre Pestizidbelastung untersucht. Die staatlichen Labors sollen aber nur einen Bruchteil der Spritzmittel aufspüren.
Selbst die besten staatlichen Lebensmittellabors würden bei der Überwachung von Obst, Gemüse und Getreide mehr als die Hälfte der möglicherweise enthaltenen Pestizide nicht erkennen. Dies das Ergebnis der Studie „Grenzen der Pestizidanalytik“, die Greenpeace Ende Januar veröffentlicht.
Momentan setzt die Landwirtschaft weltweit etwa 1350 Pestizidwirkstoffe ein. Davon könnten aber bestenfalls etwa 600 Substanzen nachgewiesen werden. Die Labors der meisten deutschen Bundesländer würden sogar weniger als 400 Wirkstoffe erkennen. Rückstände aber der oftmals hochgiftigen Spritzmittel würden häufig in den behandelten Pflanzen verbleiben.
Quelle: www.focus.de (31. Januar 2008)

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Naturtrüber Apfelsaft ist gesünder

Apfelsaft ist nicht gleich Apfelsaft: Die naturtrübe Variante enthält fünfmal so viel gesundheitsfördernde Stoffe wie ihr klarer Abkömmling, haben polnischen Forscher entdeckt. Diese Polyphenole beugen als Antioxidantien Krankheiten wie Krebs oder Herzerkrankungen vor.
Durch den Klärvorgang (mittels einem zugesetzten Enzym und mit Zentrifugalkraft) geht ein großer Teil der gesunden Polyphenole im Saft verloren, fanden die Forscher heraus.
Um die Folgen dieser Unterschiede auf die gesundheitsfördernde Wirkung der Säfte abzuschätzen, analysierten die Forscher, wie gut die Säfte den schädigenden Effekt der freien Radikalen abfedern konnten. Dazu mischten sie die Getränke mit einer bestimmten Radikalverbindung und maßen, ob und wie lange die Säfte die Radikale auffangen konnten. Der naturtrübe Saft fing die Radikale fast eineinhalb bis zweimal (je nach Sorte) besser ab als der klare Saft. Vor allem die Procyanidine trugen zum Entschärfen der Radikale bei, entdeckten die Wissenschaftler.
Und ausgerechnet diese Verbindungen litten aber besonders unter der Umwandlung in klaren Saft: Nach der Klärung enthielt der Saft mehr als fünfmal weniger Procyanidine als zuvor. Vor allem diesen Verbindungen schreiben die Autoren der Studie aber einen positiven Effekt auf die Gesundheit zu. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte lieber naturtrüben Apfelsaft trinken schließen sie.

Der Gut zum Leben Apfelsaft ist nicht nur naturtrüb, sondern auch völlig unverdünnt und aus Tafeläpfeln (und nicht Abfallobst) aus Friedfertigem Landbau gemacht.

Quelle: Wissenschaft.de
Studie: Jan Oszmianski (Landwirtschaftliche Universität Wroclaw) et al.: Journal of the Science of Food and Agriculture, DOI:10.1002/jsfa.2707

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Meer ohne Fische

Dies der Titel eines 2007 von Professor Cornelius Mayer-Tasch herausgegebenen Buches mit verschiedenen aktuellen Aufsätzen über den aktuellen Zustand der Weltmeere.
Darin ist u.a. zu lesen, dass nach Angaben der FAO zufolge mehr als 75 Prozent der globalen Fischbestände maximal genutzt, überfischt oder erschöpft seien. Die Bestände fast aller großen Fischarten, unter ihnen Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt und Kabeljau seien in den vergangenen Jahren um 90 Prozent zurückgegangen. Auch die Artenvielfalt der Großfische habe sich seit 1950 um etwa 50 Prozent verringert. Seitdem die traditionelle Fischerei von einer hoch industrialisierten Meeresfischerei verdrängt worden sei, gebe es auch für die Fischbestände und die Fischer in den Entwicklungsländern keine Rettung mehr! (Meer ohne Fische Seite 74)
Die jährlich aus dem Meer geholte Fischmenge wird dabei, berücksichtigt man die offiziellen Fangmengen, den ungewollten Beifang, die kleinen Küstenfischereien und die illegale Fischerei, auf über 200 Millionen Tonnen (=200 Milliarden Kilo) geschätzt. (Seite 75)

Zum Nachdenken: Wieviele Einzelschicksale von zutode geschleiften, gequälten, schwer verletzten und erstickten Fische sind das?

Peter Cornelius Mayer-Tasch (Hrsg.): Meer ohne Fische? Profit und Welternährung. Campus Verlag Frankfurt/New York 2007. ISBN 978-3-593-38350-7.

Siehe auch:
www.fisch-nein.de (hier klicken)

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Milchwerbung und öffentliche Fördermittel

Unter dem Titel "Milch ist meine Stärke" macht die CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH) eine Großkampagne für Milch mit prominenten Milch-Trinkern wie zum Beispiel Miroslav Klose.
Dabei wirbt die CMA mit dem Hinweis:

"Finanziert mit Fördermitteln der Europäischen Union"

Mehr über Milch siehe: www.laktose-nein.de

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Bessere Vitamin-C-Versorgung bei Vegetariern

In einer Studie der Universität Bratislava wurden die Vitamin-C-Plasma-Konzentrationen von Mischköstlern mit denen von Vegetariern verglichen. Bei 88 Prozent der Vegetarier konnte eine Vitamin-C-Konzentration von über 50 µmol/ l gemessen werden. Eine solche Konzentration von über 50 µmol/ l vermindert signifikant oxidative Schäden an verschiedenen Biomolekülen. Von den Mischköstlern hatten nur 46 Prozent diese wünschenswerte Vitamin-C-Konzentration.

Interessanterweise wurde bei dieser Studie auch festgestellt, dass bei ca. der Hälfte der slowakischen Bevölkerung die Vitamin-C-Konzentration entweder im defizitären Bereich (kleiner als 23 µmol/ l) oder in einem suboptimalen Bereich (23-50 µml/ l) lagen. Selbst in einem mitteleuropäischen Land scheint die Vitamin-C-Versorgung keineswegs so gut zu sein, wie es häufig dargestellt wird.

Referenz:
Krajocovicva-Kudlackova M et al: Vitamin C protective plasma value; Bratisl Lek Listy. 2007; 108(6): 265-8

Siehe auch: www.fleisch-macht-krank.de

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Vegetarische Ernährung hält länger jung

Eine Arbeitsgruppe der medizinischen Hochschule Bratislava untersuchte die Häufigkeit von oxidativen Molekülschäden (DNA-Strangbrüche, karbonylierte Proteine, Lipidperoxidationsprodukte) bei verschiedenen Ernährungsformen. Bei jüngeren Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zeigte sich kein Unterschied zwischen normalen Mischköstlerinnen und Vegetarierinnen; bei älteren Frauen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren hingegen hatten die Vegetarierinnen eine signifikant verminderte Anzahl von DNA-Strangbrüchen, wobei die Konzentrationen denen jüngerer Frauen entsprachen. Oxidative Schäden an Biomolekülen sind wesentlich verantwortlich für
die Entstehung chronischer Krankheiten und für den Alterungsprozess.

Die Autoren der Studie schließen daraus, dass durch eine vegetarische Ernährung oxidative Schäden bei zunehmendem Alter verhindert werden könnten.

Referenz:
Krajcovicova-Kudlackova M et al: Effects of diet and age on oxidative damage products in healthy subjects; Physiol Res. 2007 Jul 26

Siehe auch: www.fleisch-macht-krank.de

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